Haarausfall |
Haarausfall muß nicht krankhaft sein, denn ein Haarverlust von 20 bis 100 Haaren wird im allgemeinen als normal angesehen. Betrifft der Haarausfall jedoch nur bestimmte Zonen und verteilt sich nicht gleichmäßig über den gesamten Kopf, kann selbst bei dieser Anzahl Haare eine Krankheit wie z.B. alopecia areata dahinter vermutet werden. Der typische Haarausfall, der bei einem großen Teil der Männer bereits in jungen Jahren beginnt, ist genetisch bedingt und wird durch das Hormon Dihydrotestosteron ausgelöst. Das Hormon selbst entsteht durch die Umwandlung von Testosteron. Vorübergehend fallen Haare auch bei notwendigen medizinischen Maßnahmen aus, als Folgen von Nebenwirkungen(z.B. bei Chemotherapie.) Auf dem Markt gibt es verschiedene Präperate um Haarausfall zu bekämpfen. Deren Wirksamkeit ist in den meisten Fällen jedoch umstritten und führt für die Betroffenen selten zum erhofften Ergebnis. Ebenfalls eingesetzt werden sogenannte Kaschierer wie.z.B. Microhairs und Haarteile. Wenn die Voraussetzungen dafür stimmen, können Haartransplantationen gute Resultate liefern. Bei einer kompletten Glatze führt kein Weg an einer Perücke vorbei, oder man steht zur Kahlköpfigkeit. | ||
Haarkranz |
Der (Rest-)Haarkranz ist eine häufige Form der männlichen Glatze. Die Haare in dem ungefähr hufeisenförmigen Bereich sind besonders widerstandsfähig gegen einen durch überhöhten Testosteronspiegel verursachten Haarausfall. Zu einer Vollglatze kommt es nur in den seltensten Fällen, so gut wie immer bleibt ein kleiner Haarkranz stehen. |
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Haarlinie |
Die Haarlinie bezeichnet den Übergang von dem mit Haaren bewachsenen Bereich des Kopfes zu dem Bereich, in dem keine Haare wachsen. Trotz ihres Namens ist die Haarlinie keine geometrisch gerade Linie, sondern ist in den Bereich der fraktalen Formen einzuordnen. Es ist schwer möglich, von einem unbehaarten Hautareal in der Nähe der Haarlinie zu sagen, ob es noch zum mit Haaren bewachsenen Bereich des Kopfes gehört oder schon zum "nackten" Bereich. Aufgrund ihrer komplizierten fraktalen Form bildet die Haarlinie ein herausragendes Qualitätsmerkmal einer sehr guten Perücke oder eines Toupets. Eine täuschend echte Haarlinie wird nur von den wahren Könnern unter den Perückenknüpfern fabriziert. |
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Haarteil |
Bezeichnung für ein Haarsystem, das an dem eigenen Haar auf verschiedene Art und Weise befestigt werden kann, um es zu verlängern oder zu verdichten. Bekannte Befestigungsmethoden sind das Hairweaving, das Anschweißen und das Kleben. Auch ein Toupet kann man als Haarteil bezeichnen. Nicht nur Menschen mit dünnen oder wenigen Haaren greifen auf Haarteile zurück. Haarteile werden auch zu modischen Zwecken eingesetzt und z.B. auch in Filmen eingesetzt, um schnell eine gewünschte Haarlänge oder Haardichte zu erreichen. | ||
Haarverlängerung |
Methode, fremdes Haar an eigenem Haar zu befestigen um so längeres Haar oder mehr Volumen zu erhalten. Üblicherweise wird dies in der Nähe der Kopfhaut ausgeführt. Für die Art der Befestigung gibt es verschiedene Methoden. Kunstfasern werden durch einen Kleber mit dem eigenen Haar verbunden und später mit einem Lösungsmittel entfernt. Danach können die künstlichen Haare allerdings nicht wieder verwendet werden. Ähnlich funktioniert es mit Klebeplättchen, mit denen Echthaar aus Europa oder Asien mit dem eigenen Haar verklebt wird. Diese Haare können nach entsprechender Behandlung allerdings wieder verwertet werden. Europäisches Schnitthaar wird verwendet, um die Haarverlängerung mittels einer Hülse zu erzielen, die erwärmt wird. Wenn das eigene Haar gewachsen ist, können die Fremdhaare durch erneutes Erwärmen der Hülse neu angebracht werden. | ||
Halbglatze |
Die Halbglatze ist das Übergangsstadium von der Stirnglatze zur Vollglatze, bzw. zum (Rest-)Haarkranz. Je nach Lebensalter ist eine Halbglatze gesellschaftlich akzeptiert oder erwartet. Bei 55jährigen oder älteren Männern wird eine Halbglatze allgemein toleriert und steht in dieser Altersgruppe für den "gemütlichen Typ". Zum Unglück für die Betroffenen kommt eine Halbglatze aber auch in wesentlich jüngeren Jahrgängen vor. In jungen Jahren belegt man die Träger einer Halbglatze mit negativen Spottwörtern wie "Fleischmütze" und ähnlichem. Die allgemeine Assoziation einer Halbglatze mit dem "gemütlichen, älteren Typen" ist für diese Jahrgänge von Nachteil: Halbglatzenträger werden als weniger leistungsfähig und leistungsbereit angesehen. während ein voller Haarschopf eher mit Begriffen wie "dynamisch, sportlich, erfolgreich" in Verbindung gebracht wird. |
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