Karnevalsperücke |
In der Regel handelt es sich hier um die Ergänzung zu einem klassischen Karnevalskostüm, etwa Engelchen und Teufelchen, Clown und dergleichen. Die Perücke war in der frühneuzeitlichen Fasent oder Fastnacht oft einfach nur aus Stroh. Der neueste Trend der Karnevalsperücke - Die Nachbildung von Stars wie Britney Spears oder Robbie Williams - hat zu höheren Qualitätsansprüchen geführt. | ||
Kopfabdruck |
Vor einigen Jahren war es üblich, Perücken nur nach bestimmten Kopfgrößen vorzukonfektionieren. Im Niedrigpreissektor wird davon auch heute noch Gebrauch gemacht. Im Gegensatz zu Konfektionskleidung liegt eine Perücke aber eng am Körper (d.h. Kopf) an, so dass schon kleine Abweichungen der realen Kopfform vom Konfektionsideal zu schlechter Passform führen. Der Kopfabdruck wird für die Herstellung von maßgeschneiderten Perücken benötigt. Nur die Perückenfertigung nach Kopfabdruck ermöglicht eine vollkommen falten- und blasenfreie Passform. Für den Kopfabdruck werden verschiedene Verfahren verwandt: Zum Einsatz kommen hauptsächlich flexible Folien oder Alginatabdrücke. |
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Kunsthaar |
Kunsthaare werden - wie die meisten Kunstfasern - hergestellt, indem ein Kunststoff-/ Kunstharzgemisch erhitzt und durch winzige Düsen in einen kalten Luftstrom gepresst wird. Die Grundstoffe für künstliche Haare sind seit Jahrzehnten bekannt: Modacrylic beispielsweise ist seit den späten 40er Jahren bekannt und wird neben dem Einsatz als Kunsthaar auch als Grundstoff für verschiedene Kunstfasergewebe verwendet. Die grundsätzliche Einordnung der Kunsthaare in den Bereich der Thermofasern bedingt, dass Kunsthaare empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren. Durch moderne Kunstfasergemische wird der temperaturempfindliche Bereich nach oben verlagert, kann aber mit Echthaar nicht verglichen werden. Der historische Vorläufer von Kunsthaar ist Pferdehaar. Seine literarische Verewigung findet Pferdehaar z.B. im Roman "Die Farbe Lila" Alice Walker. In diesem Buch trägt ein junges schwarzes Sklavenmädchen Pferdehaar, um sich erotisch anziehender zu machen. Auch Kunsthaare werden heute noch oft von Menschen aus dem Rotlichtmilieu getragen. | ||
Indohaar |
Siehe: Asiatisches Haar. Wird manchmal in religiösen Riten als sogenanntes Tempelhaar gewonnen. |
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