Remy Haar |
Asiatisches Haar mit intakter Schuppenschicht. Bei vielen Perücken wird das Haar aus Gründen der einfachen Weiterverarbeitung von der obersten Schuppenschich getrennt. Dies geschieht üblicherweise in einem Säurebad. Den Vorteil der leichten Verarbeitung erkauft man sich aber mit dem Nachteil von stumpfem oder fehlendem Glanz. Remyhaar wird NICHT säurebehandelt, die oberste Schuppenschicht bleibt zu 100% erhalten. Durch einen Trick lässt sich auch Remyhaar relativ einfach verarbeiten: Es wird bei der Haargewinnung und -Weiterverarbeitung darauf geachtet, dass die Richtung der oberen Haarschuppen stets dieselbe ist. Ein Verkleben oder Verfilzen ist bei sorgfältiger Einhaltung dieser Regel so gut wie unmöglich.
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Stirnglatze |
Die bei Männern übliche Form der Glatze. Hervorgerufen wird sie durch eine Überproduktion des männlichen Hormons Testosteron. Diese Überproduktion ist erblich bedingt, d.h. Väter mit Stirnglatze zeugen ebensolche Söhne. Die ersten Anzeichen einer Stirnglatze sind die sogenannten Geheimratsecken, in einigen Fällen kamen vergrößerte Geheimratsecken schon bei Männern um die 20 vor. Ein immer weiter fortschreitendes Wachstum der Geheimratsecken führt dann schlussendlich zur Stirnglatze. Je nach Lebensweise und familiärer (d.h. genetischer) Vorbelastung schreitet die Glatzenbildung fort zur Vollglatze, ggfs. mit kleinem Rest-Haarkranz. Eine Stirnglatze in jungen Jahren bedeutet nicht zwangsläufig, dass man im Alter mit einer Vollglatze leben muss: Oft ist die Stirnglatze das Endstadium des männlichen Haarausfalls. | ||